Letzte Nachrichten

  • Re: Die Franzosen wollen etwas Neues
    (01.01.70 01:00) Forum : " Der selbsternannte Retter Frankreichs frönt den Idealen der Vergangenheit " https://www.nzz.ch/international/eric-z ... ld.1658757...
  • Re: TV-Tipps
    (01.01.70 01:00) Forum : Avonlea hat geschrieben:Nächste Woche hat meine Lieblingssendung MareTV mal wieder was Französisches im Angebot: Die Côte Bleue.Sendetermine im NDR: Donnerstag, 02. Dezember 2021, 20:15 bis 21:00 Uhr Samstag, 04. Dezember 2021, 13:15 bis 14:00 UhrDie Provence ist berühmt für ihre unendlichen Lavendelfelder. Diese Traumlandschaft hat aber auch eine wunderschöne maritime Seite: die Côte Bleue! Kleine versteckte Strände, charmante Hafenstädtchen, imposante Felsbuchten und dieses einzigartige, klare Licht lockten schon Maler wie Cézanne oder Braque hierher. Das tiefblaue Wasser gab der Küste ihren Namen, die sich von Marseille bis Martigues erstreckt. Das Städtchen wird auch "Venedig der Provence" genannt, weil es ganz vom Wasser geprägt ist: von einem Binnensee, dem Meer und dem verbindenden Kanal.Der Klippenspringer der CalaquesIn den Buchten der Calanques, der steilwandigen Küsteneinschnitte im Kalkgestein des Mittelmeers, springt Lionel Franc in die Tiefe: kopfüber und mit höchster Eleganz. Er ist der Meister aller Klippenspringer hier, ein besonnener Mann, der weiß, was er tut. 36 Meter sind sein persönlicher Rekord. Bei einem ganz banalen Verkehrsunfall wurde sein Bein schwer verletzt. Seitdem kämpft er sich zurück ins Leben, zurück zum Klippenspringen. Seine ausgefeilte Technik und seine Philosophie gibt Lionel regelmäßig an Kinder und Jugendliche weiter. Zwei seiner Schützlinge sind bereit für ihren eigenen Rekord: 12 und 18 Meter!Handgefertigte BoulekugelnAmbinintsoa Andriankajarivelo, genannt Ambi, ist Bildhauerin. Ein dynamischer Schwung zeichnet die Werke der jungen Künstlerin aus, die vor vielen Jahren mit ihren Eltern aus Madagaskar nach Marseille kam. Diesen Schwung beweist sie auch als leidenschaftliche Pétanque-Spielerin auf den Bouleplätzen der Hafenstadt. Es steht wieder ein Turnier an. Für ein neues Set Boulekugeln bespricht sie mit den Experten der Fabrik jedes Detail: Material, Gewicht, Riffelung. Bei "Boule Bleue" lässt Ambi auch noch ihren Namen eingravieren. Auch das ist möglich in der ältesten Boulefabrik der Welt, gegründet 1904 von Félix Rofritsch, Kapitän auf großer Fahrt.Der Maler der MarineAuch John Pendray war schon oft auf den Weltmeeren unterwegs als Peintre officiel de la Marine, als offizieller Marinemaler. Diese Institution gibt es nur in Frankreich. Eine Aufnahme in den kreativen Kreis kommt unter Künstlern einem Ritterschlag gleich, nur 40 Marinemaler ernennt der französische Staat. John, britisch-französischer Staatsbürger, wurde diese Ehre im Jahre 2001 zuteil. Der Liebe wegen ist er, der Grafik und Design studiert und auch schon Metro-Stationen gestaltet hat, in Marseille gelandet. Als offizieller Marinemaler erhält er zwar kein Salaire, aber erntet dafür jede Menge Ehre und trägt eine schmucke Uniform! https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 05816.htmlDanke Avonlea, das war ja mal wieder ein guter tipp und hat meine Ferien grad nochmals etwas verlängert.. geniesst die Adventszeit und bleibt Alle schön gesundeuer Côtier ...
  • S'adapter Dupont-Monod Clara Prix Fémina 2021
    (01.01.70 01:00) Forum : Dieser 2021 erschienene Roman von Clara Dupont- Monod, der mit dem Prix Fémina 2021 ausgezeichnet wurde, ist eine sehr einfühlsame literarische Verarbeitung des Lebens einer Familie mit einem körperlich und geistig behinderten Kind. Das dritte Kind der südfranzösischen Bauernfamilie ist stark körperbehindert; der blinde Junge lernt nie sprechen, hat aber ein gut ausgeprägtes Hörvermögen. Nach dem ersten Schock bemühen sich alle Familienmitglieder trotz ihrer Belastungen um eine optimale Betreuung des behinderten Familienmitglieds. Das Leid der Familie und das Unver-ständnis von Personen außerhalb dieser Familie führen zu einer weitgehenden Isolierung und zu einem Eigenleben dieser Familie. Der ältere Bruder, der sich aufopferungsvoll um seinen geliebten kleinen Bruder kümmert, entwickelt ein besonders enges Verhältnis zu ihm und es gelingt ihm, unter Nutzung des sehr guten Hörvermögens des behinderten Bruders, bei diesem eine geistige und emotionale Entwicklung auszulösen, die für die beiden Brüder eine Bereicherung ihres Lebens wird, vor allem hinsichtlich ihres Erlebnisses der Natur. Dass der ältere Bruder dabei trotz seines schulischen und be-ruflichen Erfolgs auch nach dem Tod des keinen Bruders nach 10 Jahren Betreuung gesellschaftlich weitgehend isoliert bleibt und emotional mit seinem verstorbenen Bruder weiterlebt, ist eine sehr problematische Entwicklung, die erst im Schlusskapitel etwas aufgelöst wird. Seine jüngere Schwester leidet an der Abkapselung des älteren Bruders, zu dem sie immer wieder eine emotionale Nähe sucht. Ihre Eifersucht und Wut auf den kleinen Bruder führen zu einer sehr große Distanz zwischen ihr und dem behinderten Bruder, woran auch die Unterbringung des kleinen Bruders in einem Pflegeheim in den letzten Jahren seiner Existenz nichts ändert. Dennoch sucht auch diese Schwester für sich und ihre Familie einen Weg in eine glücklichere Zukunft , auch mit dem behinderten Bruder. Die still leidenden Eltern, die sich ebenfalls um das behinderte Kind kümmern und es auf ihre Weise lieben, akzeptieren und würdigen die Vorrangstellung ihres ältesten Sohns in der Beziehung zu ihrem zweiten Sohn. Der ältere Bruder erscheint ihnen als Vorbild. Als sie nach dem Tod des behinderten Sohns noch einen letzten Sohn bekommen, kommt es zu Spannungen zwischen diesem Nachkömmling der Familie und dem älteren Bruder, der immer noch in seiner eigenen Welt lebt. Dieses spätgeborene Kind, das sich lange Zeit schuldbewusst als Ersatz für das gestorbene Kind betrachtet, sucht seinen eigenen Weg zu einer Beziehung mit dem verstorbenen behinderten Bruder und der Familie und erreicht so schließlich ein immer besseres Verständnis dieses Bruders und der Familie. Das Schlusskapitel ist kein klassisches Happyend, sondern nur ein relatives: Leidgeprüft scheinen alle Familienmitglieder sich mit sich selbst, den anderen Familienmitgliedern und der Realität zu versöhnen. Interessant ist die Erzählperspektive. Offenbar wird die Geschichte aus der Perspektive der Steine der Gebirgsregion erzählt, um die besondere Naturverbundenheit der Haupt-personen zu betonen. Es fällt auf, dass die Autorin die Hauptpersonen nicht mit Ei- gennamen benennt, sondern nur hinsichtlich ihres Familienstatus (la cadette, l’aîné, l’enfant, le dernier), womit sie wohl andeutet, dass das Schicksal dieser Familie für das Schicksal vieler anderer Familien steht. Eine durch Metaphern geprägte bildreiche Sprache sowie oft sehr einprägsame Formulierungen machen die Lektüre dieses Romans zu einem eindrucksvollen Literaturerlebnis, auch wenn manche Passagen vielleicht etwas zu lang geraten. Insgesamt ist dieser Roman sehr lesenwert, nicht nur, weil er oft verdrängte soziale und persönliche Probleme behandelt....
  • Josephine Baker im Pantheon geehrt
    (01.01.70 01:00) Forum : Als erste dunkelhäutige Frau zieht Baker - Künstlerin, Widerstandskämpferin, Amerikanerin - zumindest symbolhaft ins Pantheon ein. Ihre sterblichen Überreste bleiben auf Wunsch der Familie Paris fern. Link zum Tagesschau-Artikel, 30.11.2021...
  • Re: Beaujolais Nouveau
    (01.01.70 01:00) Forum : Bernard hat geschrieben:Côtier hat geschrieben:Corbière und so.. Ich hasse hasse hasse diesen Corbiére. Er ist nicht weich und rund und samtig, sondern kratzt recht unangenehm im Hals.... naja, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.. ...
  • Re: Zum ersten Mal im Winter im Süden..
    (01.01.70 01:00) Forum : jollylolly hat geschrieben:Danke für die tollen Bilder Côtier, die Farben sind wirklich fantastisch und so ganz anders als im Sommer. Habt eine gute Zeit in Danke Dir, jollylolly.. Wir werden die letzten Tage hier ganz sicher noch geniessen können und dann, nächstes Jahr wieder.. Grüsse aus dem Süden.. vom Côtier...
  • Re: Essgewohnheiten D - F
    (01.01.70 01:00) Forum : Schönes Thema!...
  • Re: Cornouaille, Bretagne
    (01.01.70 01:00) Forum : Ich habe auch sehr gute Erinnerungen an die Region Cornoualle....
  • Re:
    (01.01.70 01:00) Forum : al hat geschrieben:und ich will wieder dahin.Kenavo!Ich auch!...
  • Re: rose-wein
    (01.01.70 01:00) Forum : Wir trinken hier sehr gerne badischen Weißherbst.Und der schmeckt ganz sicher nicht wie "verwässerter Rotwein"....
  • Re: Wein aus dem Elsaß - Wein aus Baden
    (01.01.70 01:00) Forum : Souris hat geschrieben:Wir trinken oft Wein aus dem Elsass Ebenso!Und auch aus Baden....
  • Re: Welchen Wein trinkt ihr gerade ? Der Wein-Leitfaden
    (01.01.70 01:00) Forum : Gerade trinken wir mit Genuss einen Beaujolias Nouveau....
  • Re: NORMANDIE
    (01.01.70 01:00) Forum : Durch die tolle Altstadt führte uns der Weg zum Marktplatz wo im Jahre 1432 Jeanne auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde:An dieser Stelle, dem Marktplatz steht heute eine Minimarkthalle und eine Kirche zu Ehren Jeannes: Wo auf dem Bild das Kreuz steht, stand seinerzeit der Scheiterhaufen.Das Bild ist aufgrund der Aufnahme ein wenig verzerrt.Ansonsten gibt es in Rouen als Universitätsstadt natürlich auch viele interessante Bars, Kneipen und Bistros und nicht zu vergessen, den ein oder anderen Chocolatier(hier gibt es dann z.B. auch die "Larmes de Jeanne" für die Touristen) aber die Baumkuchenspitzen sind echt ...
  • Meerblau statt EU-Blau
    (01.01.70 01:00) Forum : Emmanuel Macron scheint ein Ästhet zu sein und macht sich Gedanken über die Farbgebung der Trikolore. In Erinnerung an die Flagge von 1793 taucht das Stoffstück neuerdings in Meerblau-Weiß-Rot auf. Könnten wir dann bitte dieses Smiley hier entsprechend anpassen? Artikel (frz) bei SudOuest...
  • Premier sang Prix Renaudot 2021 Amélie Nothomb
    (01.01.70 01:00) Forum : In diesem 2021 erschienenen und mit dem Prix Renaudot ausgezeichneten Roman schildert Amélie Nothomb aus der Perspektive ihres verstorbenen Vaters Patrick wesentliche Etappen aus dessen Lebensgeschichte. Sie setzt ihrem geliebten Vater damit ein kleines literarisches Denkmal und versucht, ihn noch besser zu verstehen und ihm persönlich noch näher zu kommen. Patrick wird in einer von sozialen und persönlichen Gegensätzen zerrissenen Familie geboren, die seine Persönlichkkeitsent-wicklung wesentlich prägen. Nach dem tragischen Unfalltod seines Vaters, den Patricks Mutter nicht verkraftet, wächst er bei seinen Großeltern mütterlicherseits auf, die ihm Geborgenheit und einen gewissen Komfort bieten. Auf Wunsch des nach seiner Mili-tärkarriere pensionierten Großvaters, der eine Verweichlichung seines Enkels befürchtet, verbringt Patrick seine Schulferien in der Großfamilie seines in einem verfallenen Schloss lebenden Großvaters väterlicherseits. Dieser als in der eigenen Familie wenig wertgeschätzte Groß-vater lebt als Dichter oft jenseits der Realität und bietet seinem Enkel nur sehr wenig persönlichen Kontakt. Patrick taucht in eine völlig andere Welt ein, die oft durch Kälte, Rücksichtslosigkeit und Schikanen vor allem durch z. T. gleich-altrige Verwandte geprägt ist. Trotz aller Kritik an dieser zweiten Welt lernt er sie wertzuschätzen und bahnt sich einen Weg zur Selbstverwirklichung auch gegen Wider-stände, z. B. anlässlich seiner Heirat mit Danièle, die nicht vom Großvater väterlicher-seits akzeptiert wird. In seiner beruflichen Karriere als belgischer Diplomat wird er auf lebens-bedrohliche Weise konfrontiert mit dem Bürgerkrieg im Kongo, eine Lebensperiode, die in diesem Buch mit besonders viel Einfühlungsvermögen erfasst wird. Auch wenn der Roman nur einige Lebensabschnitte Patricks erfasst und etwas abrupt endet, gelingt es der Autorin, oft mit humorvollen Passagen und prägnanten Formulierungen, den Leser emotional und rational zu bewegen, indem sie Themen wie Tod und Leid, Erziehungsstile, Schicksalsschläge und das Wesen des Menschen einbezieht und damit den Leser zu weiteren eigenständigen Überlegungen anregt....
  • Re: Zaz singt mit Till Lindemann
    (01.01.70 01:00) Forum : Das Video ist schon verrückt, aber ZAZ ist da eher offen, als es andere sind. Und das schöne an Isa ist, ja auch, das Sie sich nicht auf eine bestimmte Ecke festnageln lassen will. Habe die Scheibe direkt schon in Frankreich ins Autoradio gesteckt, das war gut Wobei "Le Jardin des larmes" beim richtigen Bass auch gut zu fühlen ist....
  • Re: Hässliches Frankreich
    (01.01.70 01:00) Forum : Wobei, ich finde es ein wenig besser geworden mit den Werbetafeln, aber ja auch ich habe mich schon verfahren weil ich vor lauter Werbetafeln den Wegweiser nicht fand.Habe nicht so ein gutes Verhältnis zu meinem Festeinbau Navi und mache es dann auch gerne ma Oldschool und schaue auf die Karte....
  • Re: Le Havre
    (01.01.70 01:00) Forum : Wie gesagt, obwohl für die ganze Woche Regen angesagt war, hatten wir echt fast immer Sonne und selten wirklich Regen.Ja, ein Forentreffen in LeHavre wäre eine coole Sache, aber an Weihnachten klappt es dieses Jahr nicht. Hab meinen Urlaub für dieses nun weg @Avonlea, das mit den weiten Märschen kommt mir bekannt, aber seitdem ich mich in Seitenstraßen(musste nämlich dringend für kleine Frankophile und fand einen Parkplatz mit Horodateur vor einer Apotheke und bin dann schnell ins Muma, außer den Kacheln sah ich da aber nix) traue ist das nicht mehr so wild, oder man zahlt halt einen Euro mehr und dafür recht Zentral(hatten wir mit dem Bahnhofsparkahaus in Rouen); das ist aber dann auch noch mal eine andere Geschichte....
  • Fantasy on " Deutschlandlied " , " la Marseillaise" und ...
    (01.01.70 01:00) Forum : ..." an die Freude " .He ute morgen im Radio gehört : den zypriotisch - französischen Pianisten Cyprien Katsaris .Gar nicht neu aber ziemlich genial , find ich :https://www.youtube.com/watch?v=BuSXo2Quz7gImprovisationen über französische Chansons :https://www.youtube.com/watch?v=W_9DJr_12Q8...
  • Re: Les Vosges - Département 88
    (01.01.70 01:00) Forum : Fahren wir jetzt nach Osten, nah an der Grenze zum Elsass, und besuchen wir das Rabodeautal. Die Geschichte des Tales ist in vielerlei Hinsicht spannend und für das ganze Ostfrankreich sehr repräsentativ. Als ländliches Gebiet leben die Dörfer des Tales etwas abseits der historischen Geschehnisse. Die katholische Kirche ist stark präsent und stellt eine wichtige Autorität dar. Gleich 3 bedeutende Abteien werden im Tal gegründet. Nach der französischen Revolution werden die Abteien aufgelöst und die Industrialisation des 19ten Jahrhunderts benutzt die Gebäude zu industriellen Zwecken bzw. baut sie ab. Ab den 1970er Jahren wird die Region desindustrialisiert, alles zerfällt manchmal buchstäblich. Und jetzt versucht sich die Gegend als Tourismushotspot zu verwandeln. Beispielhaft ist die Eisenbahnlinie: in Vollbetrieb durch das Tal bis in den 1970er Jahren hinein, Verkehr langsam komplett eingestellt, und jetzt als grüner Weg mit erklärenden Tafeln für Radfahrer und Wanderer verwandelt. Fangen wir an mit Etival-Clairefontaine, am Ausgang des Tals. 2600 Einwohner. Frankreichweit wegen Papierwaren bekannt. Clairefontaine ist seit 1858 in der Stadt aktiv und, laut wiki, der grösste Arbeitsgeber der Stadt.Sehenswürdig ist die Abtei Saint-Pierre, die im 7ten Jahrhundert gegründet wurde. Das heutige Gebäude stammt hauptsächlich aus dem 18ten. Nur die Kirche ist besuchbar. Das restliche Gebäude wurde in Wohnungen verwandelt bzw. abgetragen.Der ganz kleine GartenWeiter ins Tal hinein liegt die Stadt Moyenmoutier, mit 3150 Einwohnern ist es die grösste Stadt des Tals. Im Zentrum liegt die massive benediktiner Abtei Saint-Hydulphe, die von 671 bis 1792 tätig blieb. Das heutige Gebäude wurde kurz von seiner Schliessung komplett renoviert, kam aber schnell herab. Die Textilindustrie setzt sich in der Stadt nieder, baute Fabriken gleich auf dem Vorplatz der Abtei und besetzte auch die Gebäude. Die Gemeinde kaufte das Gebäude Ende der 1980er Jahren und stellte es schnell unter Denkmanschutz, um es zu retten. Die letzten Fabriken schlossen 2002 und wurden 2008 abgebaut. Seitdem wird alles langsam restauriert.Wiki zeigt uns, wie das mit der Fabrik aussahhttps://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Hydulphe_de_Moyenmoutier#/media/Fichier:Abbaye_de_Moyenmoutier_au_XXe_si%C3%A8cle.jpgUnd drinnenUnd schliesslich die interessanteste Stadt des Tales: Senones. Nicht nur, weil der Name der Stadt, wie Noyon oder Laval, ein Palindrom ist Senones war nämlich von 1754 bis 1791 Residenzstadt des Fürsten von Salm-Salm. Dieses mini-Fürstentum, wie es im heiligen römichen Reich deutscher Nation so viele gab, war eine Enklave innerhalb Lothringens und wurde zu einer Exklave des Reiches innerhalb Frankreich als Lothringen 1766 von Frankreich anektiert wurde. 1791 fanden die Franzosen, dass es mit diesem Faschingsfürstentum reichte und anektierten es einfach. Die Stadt ist heute stolz auf diese fürstliche Geschichte. Vom "quartier princier" ist noch viel übrig, wenn in schlechtem Zustand. Hier das renovierte SchlossIm Zentrum der Stadt liegt der Hauptplatz, Place Clemenceau, mit vielen bunten Häusern. Zur Zeit meines Besuchs fand ein Jahrmarkt statt, der das Panorama grossteils verdeckte.Und wenige Schritte vom Hauptplatz entfernt steht die dritte Abtei, Saint-Pierre. Die Abtei wurde vom heiligen Gondelbert im 7ten Jahrhundert gegründet und unter der französischen Revolution geschlossen. Im 18ten Jahrhundert wurde eine riesige Bibliothek gebaut, sie besass bis zu 15.000 Bücher, die nach der Schliessung der Abtei nach der Departementhauptstadt Epinal geschickt wurden, um dort eine neue Bibliothek zu gründen.Eine Fabrik setzte sich im 19ten Jahrhundert gleich neben der Abtei nieder und als sie sich ausbreiten wollte, musste das Hauptschiff der Kirche abgetragen werden. Es wurde später in eine für die Industrie weniger störende Richtung neugebaut. Deswegen sieht die aktuelle Kirche (dem heiligen Gondelbert gewidmet) wie eine Kirche aus dem 19ten. Die Fabrik ist weg. Das Gebäudekomplex der Abtei wird langsam saniert und zugänglich gemacht....
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